Neuigkeiten 2009

07.11.2009

3. Nacht des Wissens in Hamburg - Krebsforscher für eine Nacht

29.09.2009

Förderung von der Deutschen Krebshilfe

Gemeinsam mit Dr. Peter Nollau (Institut für Klinische Chemie am UKE) konnte Prof. Dr. Martin Horstmann 191.000 € Fördergelder von der Deutschen Krebshilfe für das Projekt "Globale Analyse Phosphotyrosin-abhängiger Signalübertragungsnetzwerke beim Neuroblastom zur Identifizierung therapeutisch relevanter Zielproteine" einwerben.

Mit diesen Fördermitteln ist es uns möglich die Arbeitsgruppe "Kommunikation von Krebszellen" um eine Techniker-Stelle und Sachmitteln zu erweitern und die Forschung innerhalb dieses Arbeitsschwerpunktes auf solide Tumore auszudehnen.

V.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Horstmann, Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen, Susanne Barkmann

03.09.2009

Nobelpreisträger Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

Am 3. September hielt der Nobelpreisträger für Medizin Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen die Heinrich-Pette-Lecture 2009, den jährlichen Festvortrag am Heinrich-Pette-Institut (HPI). Bei dieser Gelegenheit stattete er dem Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg einen Kurzbesuch ab.

Vor knapp drei Jahren erlebte Prof. zur Hausen die Eröffnungsfeierlichkeiten des Erweiterungsbaus am HPI und damit auch den Start des Forschungsinstituts Kinderkrebs-Zentrum Hamburg mit. Jetzt informierte er sich interessiert über die Entwicklung unseres jungen Instituts und die Ausrichtung der Forschungsaktivitäten. Harald zur Hausen erhielt den Nobelpreis für Medizin 2008 für seine grundlegende und bahnbrechende Erkenntnis, dass Gebärmutterhalskrebs durch Virusinfektionen ausgelöst wird. Seine Forschung hat es ermöglicht, einen Impfstoff gegen die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen zu entwickeln. Damit leistete Harald zur Hausen einen wesentlichen Beitrag zur Krebsprävention.

V.l.n.r.: Prof.Dr.Martin Horstmann (Wiss.Leiter Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, Dr. Thomas Sternsdorf und Dr. Heinrich Hohenberg (Wiss. Direktor Heinrich-Pette-Institut)

01.07.2009

Heisenberg-Stipendiat kommt aus den USA an das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

Gemeinsam mit dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) ist es gelungen, den Heisenberg-Stipendiaten Dr. Thomas Sternsdorf aus den USA an das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg zu holen. Anfang Juli landete er in Hamburg und wird nun eine eigene Arbeitsgruppe bei uns aufbauen.

In seiner Zeit in den USA hat Dr. Thomas Sternsdorf am Salk Institute in La Jolla gearbeitet. Das Salk gehört zu den Spitzenforschungsinstituten der Welt. Dort hat er Mausmodelle zur Akuten Promyelozyten-Leukämie (APL) etabliert. Am Kinderkrebs-Zentrum plant er nun, nach Faktoren zu suchen, die Leukämieentstehung begünstigen, und die in der APL beteiligten gestörten Stoffwechselvorgänge besser zu verstehen. Dabei bleibt das Ziel immer, neue Behandlungsstrategien für Leukämien im Allgemeinen zu finden. Die APL, als eine gut verstandene Leukämieform, dient hierbei lediglich als Modellerkrankung.

Heisenberg-Stipendien werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben und richten sich unter anderem an deutsche Rückkehrer aus dem Ausland. Von den aufnehmenden Institutionen, in diesem Fall dem Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg, wird von Seiten der DFG die Bereitstellung einer Technikerstelle und Sachmitteln erwartet. Während die Fördergemeinschaft die Finanzierung der Technikerstelle zugesichert hat, trägt das HPI die Sachmittel und stellt Dr. Sternsdorf die vorhandenen Technologieplattformen zur Nutzung zur Verfügung. Thomas Sternsdorf hat vor 9 Jahren am HPI promoviert und so ist auch das HPI an einer engen Zusammenarbeit interessiert.

Wir freuen uns, dass die Kooperation zwischen dem Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und dem HPI wieder einmal Früchte trägt und heißen Dr. Thomas Sternsdorf sehr herzlich in Hamburg willkommen.

30.04.2009

Forschungsbericht 2006 - 2008

Seit zweieinhalb Jahren ist das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg im Betrieb. Über die spannenden Jahre des Aufbaus berichtet jetzt unser Forschungsbericht 2006 - 2008.

 

Der Forschungsbericht 2006 - 2008 kann bei uns im Büro angefordert werden

Der Forschungsbericht als pdf.

29.01.2009

Neuer Gendefekt bei der familiären hämophagozytischen Lymphohistiozytose (FHL) identifiziert.

Am 7. November 2009 von 17.00 bis 24.00 Uhr sind wir wieder dabei und öffnen für Sie unsere Labore. Tauchen Sie mit uns ein in die faszinierende Welt der Molekularbiologie. Identifizieren Sie Leukämiezellen in einem Knochenmarkausstrich, isolieren Sie DNA, das Molekül des Lebens, aus Tomaten, lernen Sie die menschliche Zelle in ganz neuen Farben kennen und entdecken Sie mit Hilfe von Fluoreszenzfarbstoffen die verschiedensten Zellstrukturen. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Gemeinsam mit dem Heinrich-Pette-Institut (im gleichen Gebäude) und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (auf dem benachbarten Gelände) wird in der Nacht des Wissens für alle Altersstufen ein spannendes Programm rund um die Themen Molekularbiologie und Medizin angeboten.


Zum Programm des Heinrich-Pette-Instituts
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Zum Programm des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

02.01.2009

Wissenschaftlicher Beirat etabliert.

Ab dem 1. Januar hat das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg einen eigenen wissenschaftlichen Beirat.

Mit Prof. Dr. Heinrich Kovar, wissenschaftlicher Direktor des Children´s Cancer Research Institute, kurz CCRI, in Wien und Prof. Dr. Karl Welte, ehemaliger Leiter der Abteilung Kinderheilkunde, Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover und heute Inhaber der Niedersachsen-Professur für Molekulare Hämatopoese, wurden zwei hochrangige und erfahrene Experten in das Gremium gewählt. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Reinhard Schneppenheim, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wird der Wissenschaftliche Beirat das junge Forschungsinstitut in wissenschaftlichen Angelegenheiten beraten und Empfehlungen an den Vorstand der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V., die das Institut betreibt, aussprechen.

Auf der konstituierenden Sitzung am 16. Dezember in Hamburg verschafften sich die Experten einen ersten Eindruck von den Forschungsaktivitäten am Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und zeigten sich beeindruckt von dem bislang Erreichten und  den geplanten Forschungsprojekten.

PDF zum Download

02.01.2009

Prof. Dr. Heinrich Kovar, Wien und Prof. Dr. Karl Welte, Hannover, wurden als wissenschaftliche Berater des Forschungsinstituts gewählt.

Prof. Dr. Heinrich Kovar, Wien und Prof. Dr. Karl Welte, Hannover, wurden als wissenschaftliche Berater des Forschungsinstituts gewählt.