Immuntherapie
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit immunologischen und biologischen Aspekten der Stammzelltransplantation bei malignen und angeborenen Erkrankungen in der Pädiatrie. Im Rahmen unserer zwei großen Themenkreise, „Multipotente mesenchymale Stromazellen“ und „Immunologische Aspekte von Glykanen und Lektinen“, bearbeiten wir auch tumorimmunologische Aspekte.
Projekt "Multipotente mesenchymale Stromazellen"
Multipotente mesenchymale Stromazellen, auch mesenchymale Stammzellen (MSC) genannt, stellen eine seltene Zellpopulation im Knochenmark dar. Während man lange Zeit glaubte, diese Zellen dienten "nur" als Nährboden für die hämatopoetischen Stammzellen, wurden die MSC nun selbst klinisch angewendet. Dabei wird z. B. ihre Fähigkeit genutzt, Immunantworten zu modulieren, wenn man sie bei einer schweren Graft-versus-Host Reaktion nach einer allogenen Stammzelltransplantation einsetzt.
Projekt "Immunologische Aspekte von Glykanen und Lektinen"
Die Entscheidung darüber, ob eine immunologische Effektorzelle aktiviert wird und eine Tumorzelle angreift, hängt von Proteinwechselwirkungen, aber auch von Protein-Kohlenhydrat-Interaktionen ab. Letztere untersuchen wir genauer anhand der Sialinsäuren und ihrer Rezeptoren.
Projekt "Stammzelltransplantation bei nicht-malignen Erkrankungen"
Durch die umfangreichen Erfahrungen bei Kindern mit malignen Erkrankungen sind die Knochenmarktransplantation (KMT) bzw. hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) immer sicherer geworden. Mittlerweile wird sie auch für anderweitig therapieresistente Erkrankungen eingesetzt, z. B. Immundefekte, metachromatische Leukodystrophie, Mukopolysaccharidosen,
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