Neuigkeiten 2011

v.l.n.r.: Dr. Holger Iversen (Vorstandsvorsitzender der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.), Maria von Welser (Publizistin), Carola Veit (Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft), Prof. Dr. Martin Horstmann (Wissenschaftlicher Direktor des Forschungsinstitus Kinderkrebs-Zentrum Hamburg), Prof. Dr. Stefan Rutkowski (Stellv. Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, UKE), Fotograf: Axel Kirchhof
Das Forschungsinstitut feiert 5jähriges Jubiläum
Am 8. Dezember feierte das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg mit ca. 100 Gästen sein fünfjähriges Bestehen und bedankte sich bei den Spendern, Paten und Kooperationspartnern mit einem Festakt in der Hamburger Kunsthalle.
Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft und Mitglied im Kuratorium der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg: "Was das Institut zur Krebserforschung für Kinder in unserer Stadt leistet, ist beachlich. Es geht neue, viel versprechende Wege, die Entstehung der Krankheit besser zu verstehen und damit auch erfolgreicher zu behandeln. Umso herzlicher gratuliere ich der Einrichtung, die von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. ins Leben gerufen wurde, zum fünfjährigen Jubiläum. Für die Zunkunft wünsche ich ihr alles Gute."
Den Gastvortrag "Social Sponsoring - wenn Menschen Menschen helfen" hielt die Publizistin Maria von Welser, die der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg seit langem verbunden ist.
Höhepunkt der Veranstaltung, die durch die Hamburger Kunsthalle und die Kunsthallen Gastronomie Betriebe unterstützt wurde, war eine Führung durch die Max-Liebermann-Ausstellung. Danach klang der Abend bei Kartoffelsalat und Würstchen und Hamburger Roter Grütze mit vielen interessanten und anregenden Gesprächen aus.

V.l.n.r.: Marcel Kyeck (PWB Shell), Frau Zelenika (Pächterin Shell Station Fruchtallee), Frederike Lehmann (PWB Shell) und Susanne Barkmann (Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg)
Shell-Stationen sammeln Pfandbons für die Forschung
Die Idee Pfandbons für einen guten Zweck zu sammeln ist nicht neu. Neu ist aber, dies an Tankstellen zu tun. Denn auch hier wird Leergut abgegeben. Das Team von "Project Better World" (PBW), der gemeinnützigen Shell-Initiative, startete jetzt gemeinsam mit mehreren Shell-Tankstellen-Pächtern im Raum Hamburg diese Aktion und ergänzt damit die Laborpatenschaften, die Shell Deutschland im Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg seit 2008 übernommen hat.
In der ersten Phase nehmen die Shell-Stationen an der Fruchtallee und an der Königstraße an der Sammelaktion teil. Später sollen weitere Tankstellen dazu kommen.
Marcel Kyeck, PWB Shell, ist begeistert von dem Erfolg der Aktion: "Wir freuen uns sehr darüber, wie gut die Leergut-Pfandbon-Spendeoption an unseren Tankstellen angenommen wird. Viele unserer Shell-Kunden spenden ihre Pfandbons zur Unterstützung des Kinderkrebsforschungszentrums. Wir planen derzeit, diese Spendenoption noch an weiteren Tankstellen im Hamburger Raum anzubieten.
Und Frau Zelenika, Pächterin der Shell-Station Fruchtallee, sagte spontan zu, alle Spenden an ihrer Tankstelle zu verdoppeln.
Ein gelungener Start!
Die DFG unterstützt Projekt zur Untersuchung der Leukämieentstehung mit 186.000 Euro.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt Projekt zur Untersuchung der Leukämieentstehung mit 186.000 Euro.
Dr. Thomas Sternsdorf arbeitet am Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg an der Akuten Promyelozyten Leukämie (APL) und verwendet diese relativ gut untersuchte Form der Leukämie als Modellerkrankung, um die Prozesse der Leukämie-Entstehung besser zu verstehen.
Die Akute Promyelozyten Leukämie (APL) ist eine maligne Erkrankung des Knochenmarks. Sie wird bei ca. 10% aller akuten myeloiden Leukämien diagnostiziert. 95% dieser APL Patienten tragen eine spezifische reziproke Chromosomale Translokation t(15;17), die zur Fusion der Genorte des PML und des RARa Gens führt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, das leukämieauslösende PML/ RARa-Fusionsprotein funktionell zu untersuchen. Durch gezielte Mutagenese des Onkoproteins PML-RARa versuchen Dr. Thomas Sternsdorf und seine Gruppe zu bestimmen, welche molekularen Eigenschaften des APL auslösenden Onkoproteins ausreichend und notwendig für den proliferationsverstärkenden Effekt sind und welche zellulären Prozesse durch das Onkoprotein manipuliert werden. Dazu soll ein ex-vivo Immortalisierungs-Test genutzt werden, der nicht nur eine große Zeitersparnis im Versuchsablauf bedeuten würde sondern vor allen Dingen auch das Aufkommen an Tierversuchen deutlich reduzieren würde.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligte Dr. Thomas Sternsdorf nun 186.000 Euro für eine Doktorandenstelle für 3 Jahre und entsprechende Sachmittel im Projekt „Analysis of the funtional properties of the Acute Leukemia oncogene PML/ RARa using a novel ex-vivo assay system“.
Kontakt: Dr. Thomas Sternsdorf (sternsdorf(at)kinderkrebs-forschung.de)